In diesem dritten Teil hörst du, warum Veränderung nur dann gelingt, wenn Führung ein glaubwürdiges Zukunftsbild entwirft. Anne M. Schüller zeigt, wie Unternehmen aus Angst-Narrativen herausfinden, dem „großen Schweigen“ neue Stimmen geben und mit starken Zukunftsgeschichten Orientierung, Sinn und Aufbruchskraft erzeugen. 
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Im dritten Teil des Gesprächs mit Anne M. Schüller geht es um die entscheidende Frage, wie neue Narrative in Unternehmen überhaupt entstehen können – gerade dann, wenn in Veränderungsprozessen alte Angstgeschichten wieder die Oberhand gewinnen. Es wird deutlich: Wandel scheitert oft nicht an Strategien, sondern daran, dass kein glaubwürdiges Zukunftsbild erzählt wird, dem Menschen innerlich folgen wollen.
Anne M. Schüller zeigt, warum viele Organisationen an einer gefährlichen Trennung leiden: vorne die offiziellen PR-Geschichten, hinten die eigentlichen Erzählungen, die im Alltag wirklich geglaubt und weitergetragen werden. Genau dort entscheidet sich, ob Zuversicht entsteht oder Resignation. Besonders prägnant ist ihr Blick auf das „große Schweigen“ in Unternehmen: neue, mutige und frische Stimmen bekommen oft keinen Raum – und damit verstummen genau jene Impulse, die Zukunft möglich machen würden.
Außerdem hörst du, warum Zukunft kein Zufallsprodukt ist, sondern eine strategische Führungsaufgabe. Wenn Unternehmen kein attraktives Zukunftsbild entwickeln, fehlt Mitarbeitenden die innere Antwort auf die Frage, wofür es sich eigentlich lohnt, Energie, Ideen und Engagement einzubringen. Zukunftsgeschichten sind deshalb kein dekoratives Beiwerk, sondern ein zentraler Hebel für Orientierung, Sinn und Aufbruch.
Das erwartet dich in dieser Episode:
Zu Gast: Anne M. Schüller
Anne M. Schüller ist Managementdenkerin, Bestsellerautorin und Expertin für zukunftsfähige Unternehmensführung. In diesem Gespräch spricht sie über ihr neues Buch „Narrative für eine bessere Zukunft“, in dem sie einen Werkzeugkasten mit insgesamt 40 Tools beschreibt, darunter als ersten Schritt die „Selbstrevision“ – also den bewussten Blick auf die Geschichten, die wir uns selbst erzählen.