Warum wirken engagierte Menschen oft kühl und distanziert? In 15 Minuten erfährst du, was den Sachton in der Stimme auslöst und welche Übung aus der Theaterpraxis Wärme zurückbringt – hörbar und spürbar.
„Du wirkst so streng“ – ausgerechnet, weil du es besonders gut machen willst. Du erfährst, wie dieser Eindruck in Stimme, Mimik und Haltung entsteht und wie du ihn mit einem inneren Lächeln auflöst.
Darum geht’s:
Wer etwas besonders richtig sagen will, beschäftigt sich in diesem Moment mit sich selbst statt mit dem Gegenüber. Die Schultern spannen, die Mimik versteinert, der Vokaltrakt wird eng – und die Stimme kippt in den Sachton. Für die Zuhörenden fühlt sich das an wie eine Glaswand: kühl, distanziert, belehrend. Nicht der Inhalt bleibt in Erinnerung, sondern das Gefühl, mit dem sie aus dem Gespräch gehen.
Die Übung: das innere Lächeln
Verankere die Übung an einer Situation, die dir täglich begegnet – dann erinnert dich der Alltag von selbst.
Zwei Fragen zum Weiterdenken
In welcher Rolle wähnst du dich, wenn du „streng“ wirkst – auf Augenhöhe oder als Lehrer? Und: Mit welchem Gefühl willst du dein Gegenüber aus dem Gespräch entlassen?
Mitreden in der Praxis-Gruppe
Was hast du beim inneren Lächeln bemerkt? Teile deine Erfahrung: arno-fischbacher.com/praxis
Du hörst das „du wirkst so streng“ öfter?
Dann lass uns im Espresso-Telefonat anschauen, was bei dir konkret dahintersteckt: arno-fischbacher.com/Espresso
Kapitel
00:00 Streng, kalt, distanziert – wie der Eindruck entsteht
02:20 Gute Absicht, enge Stimme: der Mechanismus
06:50 Rollenbewusstheit und innere Antreiber
12:20 Welches Gefühl bleibt zurück?
13:58 Übung: das innere Lächeln
16:00 Im Alltag verankern